Himmelreich

Nicht schon wieder eine dieser Geschichten, ein Mann und eine jüngere Frau, und die einzige Herausforderung, die darin besteht, das Ganze mit Anstand rückgängig zu machen. – Doch diese Geschichte verläuft anders. Überraschend anders.

Der Schweizer Banker Philip Himmelreich ist ein Glückspilz: Einerseits macht er richtig Karriere in New York, andererseits lebt er eine heiße Affäre mit der jungen Buchhändlerin Elisabeth aus, die beide bis ins Paradies der Liebenden – eine Insel in der Karibik – führt. Ein bizarres Doppelleben. Was ist Tagtraum, was Realität?

»Dobelli ist ein begnadeter literarischer Verführer.« General-Anzeiger

»Himmelreich, der gealterte Gehrer-Wiedergänger, ficht seinen Kampf mit Phantomen ebenso packend aus wie sein Alter ego in den beiden Vorläufertexten. Mäandernd zwischen Komik und Bitterkeit, eindringlich in seinem Strampeln und Hampeln zwischen wohlfeilem Wunsch und widerstrebender Wirklichkeit. Wer begreifen will, wie ein entfesselter Turbokapitalismus Traumgebirge einebnet und Seelenlandschaften verwüstet, sollte Rolf Dobellis ›Himmelreich‹ lesen.« Die Welt

»Rolf Dobelli kann punktgenau formulieren, verschwendet kein Wort an ein Detail oder einen Satz zu viel. Kurz, knapp, treffsicher ist sein Erzählstil und rasend schnell – genau so eben, wie man durch seinen Roman ›Himmelreich‹ durch ist.« Heilbronner Stimme

»Da ist er wieder, der alte Frisch, aufgefrischt von einem jungen Schweizer, der die Prosa seines literarischen Vorbilds zu Ende und damit ad absurdum führt: in einer elegant sachlichen Sprache übrigens und mit sparsam, aber punktgenau eingesetztem Wortwitz… Dobelli lässt Max Frisch hinter sich, indem er ihn konsequent zu Ende schreibt.« Deutschlandfunk

»Ein herrliches, scharfsinniges, verwirrendes, toll geschriebenes, literarisches Spiel auf doppeltem Boden.« Tages-Anzeiger

»Rolf Dobelli ist einer meiner Lieblingsautoren.« Wolfgang Herles, ZDF

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