Fragen an das Leben

Aus dem Klappentext: Dobellis Fragen an das Leben und an sich selbst: Fragen, die zum Lachen oder Schmunzeln bringen, die unter die Haut gehen, unerwartete, boshafte Fragen, die zuspitzen oder neue Fragen aufwerfen – jedenfalls immer nachdenklich machen und anregen. Zu Erfolg und Karriere, Geld, Liebe, Ehe, Sex, Alter, Tod und Gott. Spielerisch ironische Fragen, die jeden betreffen und garantiert bei jedem etwas auslösen.
Die Fragen erschienen von Oktober 2013 bis November 2014 im Stern als wöchentliche Kolumne. Jetzt erscheinen sie zum ersten Mal (in leicht abgeänderter Fassung) als Buch.

»Wie gut leben Sie mit der Tatsache, dass Milliarden von Menschen sich ebenfalls für das Zentrum des Universums halten? Hätten Sie lieber ein einziges, objektives Zentrum?« – »Sehen Sie sich eher als Wächter Ihrer Gedanken oder als deren Gefangener?« – »Würden Sie Dauer gegen Intensität von Liebe eintauschen?« – »Schlafen Sie noch getrennt, oder essen Sie schon getrennt?« – »Wäre es Ihnen erträglicher, wenn wir alle am Gleichen sterben?« – »Fühlt sich der Mann mit einer jungen Frau jünger – oder älter, weil ihm sein Alter erst recht bewusst wird?« – »Wie spontan ist Ihr Verhältnis zur Ethik« – »Was ist Ihrer Karriere förderlicher – was Sie sagen oder was Sie verschweigen??«

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Die Kunst des klugen Handelns

Der Papst fragte Michelangelo: „Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies. Wie haben Sie die Statue von David erschaffen – dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?“ Michelangelos Antwort: „Ganz einfach. Ich entfernte alles, was nicht David ist.“

Seien wir ehrlich. Wir wissen nicht mit Sicherheit, was uns erfolgreich macht. Wir wissen nicht mit Sicherheit, was uns glücklich macht. Aber wir wissen mit Sicherheit, was Erfolg oder Glück zerstört. Diese Erkenntnis, so einfach sie daherkommt, ist fundamental: Negatives Wissen (was nicht tun) ist viel potenter als positives (was tun).
Klarer zu denken, klüger zu handeln bedeutet, wie Michelangelo vorzugehen: Konzentrieren Sie sich nicht auf David, sondern auf alles, was nicht David ist, und räumen Sie es weg. In unserem Fall: Entfernen Sie alle Denk- und Handlungsfehler, und ein besseres Denken und Handeln wird sich von alleine einstellen.
Den Griechen, Römern und mittelalterlichen Denkern war dieses Vorgehen selbstverständlich: der Weg des Verzichts, des Weglassens, des Reduzierens. Es war vor allem die Theologie, die sich dieser Sicht verschrieb: Man kann nicht sagen, was Gott ist, man kann nur sagen, was Gott nicht ist. Auf die heutige Zeit angewandt: Man kann nicht sagen, was uns Erfolg beschert. Man kann nur sagen, was Erfolg verhindert oder zerstört. Mehr muss man auch nicht wissen.

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Die Kunst des klaren Denkens

Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern – die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Richtig denken ist möglich. Doch nur wenige schaffen es. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie. Die Texte erschienen über ein Jahr in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und in der schweizerischen „Sonntagszeitung“ und wurden von den Lesern begeistert aufgenommen. Hier werden sie erstmals in einem Band präsentiert.

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Die Kunst des klaren Denkens bietet einen erfrischenden Perspektivenwechsel. Rolf Dobelli liefert Denkanstöße und schreibt Klartext. Geistreich, amüsant, brillant.“ (Dr. Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Lufthansa AG)

„Dieses Buch wird Ihr Denken verändern.“ (Prof. Dan Goldstein, London Business School)

„Dieses Buch ist ein Genuss ohne Reue: hochaktuell, wissenschaftlich fundiert und glänzend geschrieben.“ (Claudio Feser, CEO, McKinsey Schweiz)

„Muss man dieses Buch lesen? Unbedingt!“ (Prof. Dr. h.c. Roland Berger, Gründer und Honorary Chairman von Roland Berger Strategy Consultants)

„Ein Feuerwerk an Erkenntnis! Rolf Dobelli beschreibt brillant, dass der Schlüssel zum Erfolg im klaren Denken liegt. Wer nicht ständig über Denkfallen stolpern will, muss dieses Buch lesen.“ (Prof. Iris Bohnet, Harvard, Leiterin des Harvard Decision Science Laboratory)

„Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet – eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.“ (Nassim Nicholas Taleb, The Black Swan)

„Ein ausgesprochen praktisches Manifest. Dieses Buch gehört in die Aktentasche aller CEOs.“ (Ton Büchner, CEO Sulzer, designierter CEO AkzoNobel)

„Ein Buch, das den Begriff des gehirngerechten Denkens mit Inhalt füllt.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Okt 2011)

“Autor Dobelli, selbst Unternehmensgründer, erzählt authentisch, ohne altklug zu wirken. Er erzählt unterhaltsam, mit vielen Anekdoten und belegt seine Thesen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.” (Financial Times Deutschland)

“In fast plauderndem Stil lädt er den Leser zu gedanklichen Experimenten ein, zu kleinen Kurvenfahrten durch bequeme Vorurteile und Kurzschlüsse.” (Michael Freund, Der Standard, Wien, Okt 2011)

„Ein Buch, das klüger macht – und unterhält.“ (Frankfurter Neue Presse, 21 Nov 2011)

“Dobelli verfügt über profundes Wirtschaftswissen, hat praktische Managementerfahrung, ist Romanautor und ein begnadeter Schreiber noch dazu….Der Titel hält sich seit Wochen absolut zu Recht auf den Bestsellerlisten und hat das Potenzial zu einem modernen Klassiker.“ (Andreas Matz, Hamburger Abendblatt, 31. Dez 2011)

„Das Buch von Dobelli seziert unsere Denkmuster. Gnadenlos wissenschaftlich, aber trotzdem als Aufforderung, das zu nutzen, womit jeder Mensch gesegnet ist: seinen Verstand.“ (Andreas Rickmann, Die Welt, 11. Jan 2012)

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Massimo Marini

Es ist der Höhepunkt in der Karriere eines Mannes, als am 17. Oktober 2007 der erste große Durchstich des längsten Tunnels der Welt, des Gotthard-Basistunnels, gefeiert wird. Aber dieser Tag ist zugleich ihr Ende. Ein packender Gesellschafts- und Entwicklungsroman.

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In einem Koffer wurde er als Säugling in die Schweiz geschmuggelt, neun Jahre lang mussten seine Eltern ihn versteckt halten, um ihre Arbeitsbewilligung nicht zu verlieren, der Vater ein harter Malocher, der es zum erfolgreichen Unternehmer schafft – alles für den Sohn Massimo, der es einmal besser haben soll. Dessen Leben verläuft weniger gradlinig und glänzt mit Dramatik und Höhepunkten. Vom italienischen Immigrantenkind zum Zürcher Gesellschaftslöwen. Vom Opernhausdemonstranten zum Opernhaussponsor. Vom Existenzphilosophen zum Bauunternehmer. Vom Linken zum Rechten. Vom Tiefen zum Hohen. Vom Süden zum Norden. Bis er einer Frau begegnet, die sein Glück krönt – und zerstört. Ein umfassendes Gesellschaftspanorama und das Porträt einer vitalen, schillernden Persönlichkeit

“Dobellis Buch ist dramatisch, ein Thriller von der Wucht einer griechischen Tragödie.“ (Anna Bernard, ZDF, 8. Okt 2010)

“Ein packender Gesellschafts- und Entwicklungsroman.” (Tages-Anzeiger, 2. Okt 2010)

„Rolf Dobelli beweist in seinem neuesten Roman, wie souverän er das Handwerk des Romanschreibens beherrscht… Detailschilderungen vom modernen Stollenbau, Rückblenden in die deutsche Protestszene gegen die Nato-Nachrüstung, Stichdaten der schweizerischen Immigrationspolitik halten gekonnt die Balance mit gut erfundenen Handlungsabläufen. Dass mehr diese konkreten Ereignisblitze als ein aus dem Hintergrund wirkendes Wetterleuchten existentieller Verworrenheit dieses Buch durchstrahlt, gehört zum Markenzeichen des spätberufenen Autorentalents Dobelli.“ (Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung, 29./30. Jan 2011)

„Ein labyrinthischer Plot, durch den Dobelli einen mitzieht. Mit viel Tempo, mit durchaus prallem Metaphern- und Symbolgeflecht, hochgespannt und klar wie die Luft.“ (Elmar Krekeler, die literarische Welt, Welt am Sonntag, 10. Okt 2010)

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Turbulenzen

777 bodenlose Gedanken

Tatort: ein Mann in einem Flugzeug auf dem Weg über den Atlantik. Bevor der alte Kontinent ihn wiederhat, Nachdenken über sich, über Gott und die Welt. Überraschendes, Hintergründiges, Absurdes, Alltägliches, Gedankenblitze – Formulierungen, die sich wie Haken festsetzen und zum Weiterdenken und -dichten anregen.

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»Dass in der Kürze im Idealfall Würze liegen kann, hat Rolf Dobelli in seinen unbarmherzig lakonisch ausgefallenen Reflexionen über den Manageralltag (›Fünfunddreißig‹) virtuos bewiesen. Was Dobelli in diesem Brevier leistet, ist ein Mehrwert, dessen reflektierter Verdichtungsgrad teils sogar über frühere Versuche hinausreicht.« Die Welt

»Perfekte Literatur kommt letztlich ohne Handlung aus. Im Gegenteil, sie streift jede irdische Beschwernis ab und geht in die Luft. Rolf Dobelli legt den Rahmen seines Buches äußerst karg und ökonomisch an, dafür gibt es dichtestes Material in Form von Sentenzen, kleinen Aphorismen, halbwachen Gedankenpixeln. Eine geballte Literaturkonzentration.« Schönauer Literatur

„Ein wahrer Literaturgenuss der indiskreten Art.“ (Literaturmarkt. Info, 23. März 2009)

»Klar und knackig.« Neue Luzerner Zeitung

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Wer bin ich?

777 indiskrete Fragen

Fragen, denen sich jeder mindestens einmal im Leben stellen muss. Zur diskreten Selbsterforschung oder als amüsantes Gesellschaftsspiel. Fragen, die belustigen, die unter die Haut gehen, unerwartete, hinterhältige Fragen, die sich ihrerseits in Frage stellen wie in einem Kaleidoskop – und garantiert anregen: zum Lauf der Welt, zu Glück, Liebe, Sex, Erfolg, Karriere, Alter, Gott und Tod.

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Wer Max Frisch kennt, kennt seine Fragebogen. »Seit ich Frisch für mich entdeckt habe, bin ich ihnen erlegen. Geradezu süchtig haben mich seine Fragen gemacht, so dass ich seit Jahren ein schwarzes Notizbüchlein bei mir trage, in dem ich Fragen zu allen möglichen Themen sammle. Hier sei eine Auswahl daraus vorgestellt«, so Rolf Dobelli. Max Frisch ist nicht der Erfinder des Fragebogens. Jahrzehnte zuvor (1886) hat Marcel Proust seinen berühmten Fragebogen zum ersten Mal ausgefüllt. Erfunden hat ihn aber auch nicht Proust, denn im England des 19. Jahrhunderts gehörte es zum Gesellschaftsspiel der High Society, sich so zu ergründen und preiszugeben. Möglich, dass der Drang, sich und andere zu befragen, sich fragend zu entlarven, so alt ist wie das Denken selbst. Keine Frage, Frisch hat die Frage zu einer wahren Kunstform ausgebaut, zu einer Umkehrform des Aphorismus. Die Frage geradezu als Steigerung des Aphorismus, weil sie mehr erlaubt, weil sie subversiver sein kann als der Aphorismus, boshafter, erhellender – und all dies im braven Gewand einer behördlichen Umfrage. Hier der Versuch, daran anzuschließen und sie noch ein bisschen weiterzutreiben – auch als Hommage an Frisch.

»Eine an- und aufregende Lektüre, die nicht ohne Folgen bleibt. Denn die Antworten muss jeder selbst für sich finden.« Nürnberger Nachrichten

»Kein Ratgeber, keine Psychotricks – trotzdem kommt man sich mit diesem Buch näher.« Woman

„Traumhaft klug und kurzweilig zugleich.“ (Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, Frankfurt, 5. Juli 2007)

„Unwiderstehlich… Dobelli schließt an Frischs Arbeitsweise und Methodik lückenlos an. Es gelingt ihm… ‚Wer bin ich?’ ist ein gutes, gelungenes und detailreiches Erweiterungsset zu einem ebenso spannenden Grundbausatz Frischs, das durchaus auch allein stehen kann. Und beide zusammen genommen garantieren Lesespass und Denkanstösse auf hohem Niveau über zwei Schriftstellergenerationen.“ (Felix Köther, Literaturkritik, Marburg, Schwerpunkt: Belletristik zur Leipziger Buchmesse, 26. März 2007)

»Amüsant, charmant, bisweilen subversiv. Die bis dato prominentesten Vertreter dieser Gattung, Max Frisch und Marcel Proust, haben in Dobelli einen würdigen Mitstreiter gefunden« Freie Presse

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Himmelreich

Nicht schon wieder eine dieser Geschichten, ein Mann und eine jüngere Frau, und die einzige Herausforderung, die darin besteht, das Ganze mit Anstand rückgängig zu machen. – Doch diese Geschichte verläuft anders. Überraschend anders.

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Die Versetzung nach New York kam wie gerufen: Philipp Himmelreich konnte mit einem Streich seine Ehe retten und sich der leidenschaftlichen Affäre mit der jüngeren Buchhändlerin Josephine entziehen. Im Flugzeug, auf 30000 Fuß Höhe, gewinnt er endlich wieder einen klaren Kopf. Und gibt sich noch ein letztes Mal all diesen schönen Phantasien hin. Ich denke sie, weil ich es mir leisten kann – weil keine Gefahr besteht, dass die Geschichte mit Josephine je weitergehen wird –, denkt Himmelreich jedenfalls. Er schwelgt in der romantischen Vorstellung, wie er, statt nach New York zu reisen, am Flughafen Zürich entführt wird, von Josephine. Wie er als Geisel mit ihr in einem alten VW-Bus quer durch Europa reisen, wochenlang über den Atlantik in die Neue Welt segeln muss – und wie er sich allmählich in das Gegenteil seiner selbst verwandelt. Seine Existenz in New York scheint davon unbehelligt, seine Erfolge als Banker, das Leben mit seiner Frau Anna, die zu ihm zurückgefunden hat. Dann aus heiterem Himmel eine Vorladung vom FBI: Josephine wurde als vermisst gemeldet – und man habe zwingende Indizien, dass Himmelreich sie entführte. Plötzlich übernimmt die Phantasie und beginnt, sein Leben auf verblüffende Weise umzukrempeln. Eine virtuose Geschichte, scharfsinnig und poetisch.

Der Schweizer Banker Philip Himmelreich ist ein Glückspilz: Einerseits macht er richtig Karriere in New York, andererseits lebt er eine heiße Affäre mit der jungen Buchhändlerin Elisabeth aus, die beide bis ins Paradies der Liebenden – eine Insel in der Karibik – führt. Ein bizarres Doppelleben. Was ist Tagtraum, was Realität? Dobelli ist ein begnadeter literarischer Verführer.« General-Anzeiger

»Himmelreich, der gealterte Gehrer-Wiedergänger, ficht seinen Kampf mit Phantomen ebenso packend aus wie sein Alter ego in den beiden Vorläufertexten. Mäandernd zwischen Komik und Bitterkeit, eindringlich in seinem Strampeln und Hampeln zwischen wohlfeilem Wunsch und widerstrebender Wirklichkeit. Wer begreifen will, wie ein entfesselter Turbokapitalismus Traumgebirge einebnet und Seelenlandschaften verwüstet, sollte Rolf Dobellis ›Himmelreich‹ lesen.« Die Welt

»Rolf Dobelli kann punktgenau formulieren, verschwendet kein Wort an ein Detail oder einen Satz zu viel. Kurz, knapp, treffsicher ist sein Erzählstil und rasend schnell – genau so eben, wie man durch seinen Roman ›Himmelreich‹ durch ist.« Heilbronner Stimme

»Da ist er wieder, der alte Frisch, aufgefrischt von einem jungen Schweizer, der die Prosa seines literarischen Vorbilds zu Ende und damit ad absurdum führt: in einer elegant sachlichen Sprache übrigens und mit sparsam, aber punktgenau eingesetztem Wortwitz… Dobelli lässt Max Frisch hinter sich, indem er ihn konsequent zu Ende schreibt.« Deutschlandfunk

»Ein herrliches, scharfsinniges, verwirrendes, toll geschriebenes, literarisches Spiel auf doppeltem Boden.« Tages-Anzeiger

»Rolf Dobelli ist einer meiner Lieblingsautoren.« Wolfgang Herles, ZDF

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Und was machen Sie beruflich?

»Und was machen Sie beruflich?« Die schlimmste aller Fragen, sofern man – wie Gehrer – gerade gefeuert wurde. Nach dem Schock der Entlassung muß er sich neu sortieren. Vor allem – wie es seiner Frau Jeannette beichten, die unaufhaltsam Karriere macht?

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Ein Erdbeben in der Schweiz, im sicheren Zentrum einer Kontinentalplatte, »die so starr ist wie ein Fünffrankenstück«? Das Beben kommt, sein Name lautet Rezession. Ihm zum Opfer fällt auch Gehrer, Marketingchef der internationalen Firma SolutionsUniverse, kurz vor seinem 40. Lebensjahr. Die Fallhöhe ist groß. Und Gehrer durchläuft sämtliche Vorhöllen und Fegefeuer, um sich mit seinem neuen Status als Entlassenem zu arrangieren. Vor allem eines gelingt ihm nicht: es seiner Frau Jeannette zu beichten, die gerade gnadenlos Karriere macht. Unterhaltung auf hohem Niveau, eine Komik, bei der einem gelegentlich das Lachen im Hals steckenbleibt, denn realistisch und mit feiner Beobachtungsgabe werden die diversen Stadien dieser Neuorientierung, einer Achterbahnfahrt zwischen Resignation und wütendem Optimismus, geschildert, die schließlich eine überraschende persönliche Wendung nimmt.

»Gehrers Verfall ist so enervierend wie realistisch geschildert, meisterlich die Perspektiven wechselnd und nie langweilig, auch nicht in den Niederungen des Alltags. Wenn wir noch mehr über Gehrer lesen werden, dann soll und das sehr recht sein.« Der Standard

»Daß er gelernt hat, auf den Punkt genau zu formulieren, merkt man Dobellis Romanen an – dichter kann ein Text kaum sein. Dobelli jagt seinen Helden mit grandioser Gnadenlosigkeit durch die Arbeitslosen-Hölle. Wie unter einem Vergrößerungsglas zeigt Dobelli die gefühlsmäßige Achterbahnfahrt eines Menschen, dem der Jobverlust ertmals den Boden unter den Füßen wegzieht. Wie aus Enttäuschung Trotz wird, dann Resignation und wieder wütender Optimismus. Dobelli hält brillant die Balance zwischen Komik und Tragödie.« Kölnische Rundschau

»Ein grandioser Roman!« Stern

»Virtuos, unterbittlich, kenntnisreich.« Welt am Sonntag

Mit bitterer Ironie erzählt Dobelli vom unaufhaltsamen Abstieg des ehemaligen Managers. Messerscharf seziert er den Alltag des Arbeitslosen, die Qual des Müßiggangs, den Verlust sozialer Kontakte und des Selbstwertgefühls. Lakonisch und psychologisch brillant zeichnet Dobelli die Chronik einer Selbstaufgabe, die Gehrers bisherigen Lebensinhalt als Lüge, als hohle Fassade entlarvt.« Frankfurter Rundschau

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Fünfunddreißig

Eine Midlife Story

In der Firma ist man in Feierlaune. Gehrer, brillanter Marketingchef, wird mit seinem Harvard-Diplom zurückerwartet – und das an seinem 35. Geburtstag. Gehrer aber sitzt im Regen auf einer Bank am See. Er zieht Bilanz. ›Fünfunddreißig‹ enthüllt scharfsinnig und poetisch zugleich ein zeitgenössisches Lebensgefühl und entwirft »eine kleine Philosophie des Durchbrennens«.

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Häppchen und Wein, ausgelassene Feststimmung in der Firma, denn Gehrer, der brillante Marketingchef, wird aus Harvard zurückerwartet. Und das an seinem 35. Geburtstag. Tatsächlich ist er in Zürich gelandet, allerdings nicht mit der Maschine aus Boston. Gehrer war in Indien. Und er sitzt an diesem kalten Februartag nicht etwa in seinem Büro, sondern auf einer Bank am See. In einem entwaffnend präzisen Selbstgespräch zieht er Bilanz. Was geschieht im Zenit des Lebens? Wer ist er mit 35? Und was ist mit 35 plötzlich anders? Das Erwachen: Gehrer möchte nichts lieber als Gehrer loswerden, ein anderer werden. Aber da beginnt sein Problem. Rolf Dobelli schreibt mit Tempo und Witz. Seine Beobachtungsgabe, sein kritischer Geist, mal poetisch, mal ironisch und sarkastisch, erinnern an Max Frisch.

»›Fünfunddreißig‹ ist eine aphoristische Reportage aus der seelenlosen Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts, ein sehr gelungenes und spannendes Buch.« Die Welt

»Rolf Dobelli begeistert mit seinem Debütroman. Eine kritische und dennoch komische Bilanz über einen, der trotz aller Erfolge nie gelebt hat. Ein Glücksfall ist Dobellis Sprache. Leicht und witzig kommt sie daher: Der Existenzkampf als ironischer Parforceritt.« Handelsblatt

»Ein urkomischer, gnadenloser Erstlingsroman für alle, die die neue Grenze der ›Midlife-Crisis‹ noch vor oder hinter sich haben.« Münchner Merkur

»Ein furioses Debut.« Kölner Rundschau

»Dobellis Midlifestory ‚Fünfunddreißig’ gehört zum Besten, was ein Debütant in den letzten Jahren vorgelegt hat, und lässt all jene Leser aufatmen, die längst die Hoffnung auf Werthaltigkeit von Literatur eingebüßt haben.« Der Tagesspiegel, Berlin

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